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Produktpalette der italienischen Möbelhersteller

Kunststoffe – das moderne Holz?

Holz ist neben Stein der am längsten von Menschen genutzte Werkstoff. Heute wird Holz zunehmend durch Kunststoffe ersetzt. Das gilt auch für Loungemöbel für den Außenbereich.

Auswirkungen von Nässe auf Kunststoffe und Naturmaterial

Kunststoffe für Outdoor-Möbel

© iStockphoto/Thinkstock

Kunstvoll geflochtene Rattanmöbel sind Leichtgewichte verglichen mit massiv gefertigten Stücken und das luftige Gewebe lässt Feuchtigkeit schnell wieder abtrocknen. Dennoch ist der Naturstoff für unsere Breiten nur bedingt geeignet: Angesichts der vermehrten Regenfälle im mittleren Europa sind erhebliche Vorkehrungen notwendig, um die Möbel zu schützen und die Abdeckung mit Hauben aus Kunststoff führt zur Schimmelbildung. Der Naturstoff wird unansehnlich und die Fasern quellen auf.
Verwendet man Kunststoffe als Ersatz für Rattan sind diese Nachteile vermeidbar. Das Material ist wetterunempfindlich, trocknet nach dem Regen ähnlich schnell ab, bildet aber keinen Schimmel aus und die Faser bleibt stabil.

Reinigung von Gartenmöbeln

Nicht nur Feuchtigkeit setzt den Gartenmöbeln zu. Auch Staub und Pollen hinterlassen Spuren. Im Flechtwerk setzen sie sich hartnäckig zwischen den Fasern fest. Mit einem trockenen Tuch erreicht man kaum ein akzeptables Reinigungsergebnis. Bürsten dringen tiefer in die Zwischenräume ein, doch die effektivste Reinigung geschieht mit einem feuchten Tuch.
Bei starker Verschmutzung kann an den Loungemöbeln, die aus Polyrattan-Geflecht gefertigt wurden, gar der Gartenschlauch zum Einsatz kommen. Für vergleichbare Stücke aus dem Naturstoff Rattan ist diese Methode eher ungeeignet.

Frost, Schnee, Eis und Sonne

Ganz gleich, wie das Material beschaffen ist, Gartenmöbel wurden dafür kreiert, im Freien zu überdauern. Lediglich Holz muss durch Pflegemittel wie Öl farblich frisch gehalten werden, weil es sonst grau wird. Bei Teakholz ist dieser Effekt jedoch von vielen gewünscht. Anders verhält es sich, wenn Kunststoffe ganzjährig der Witterung ausgesetzt bleiben. Hier bewirken weniger Schnee, Eis und Frost den Alterungsprozess, es ist die Sonneneinstrahlung, die die Kunststoffe spröde macht und zum Ausbleichen der Farben führt.
Auch wenn alle Gartenmöbel für den dauernden Außeneinsatz entwickelt wurden, empfiehlt es sich, sie über den Winter an einen geschützten Ort zu bringen. So verlängert sich die Lebensdauer der Möbel erheblich – unabhängig vom Material, aus dem sie gefertigt sind.

Kunststoffe oder nachwachsende Materialien

Beide Materialien sind für den Garten geeignet und versprechen lange Freude im Einsatz. Verglichen mit dem Naturprodukt sind Kunststoffe leichter zu pflegen. Auch in ihnen steckt Handwerk, weil eine Maschine nicht in der Lage ist, das kunstvolle Flechtwerk herzustellen. Somit sind alle Stücke Handarbeit. Das geringe Gewicht ist ein weiterer Vorteil moderner Werkstoffe. Hochwertige Verarbeitung der Rahmen garantiert Formstabilität. So wird der Garten zur Wellness-Oase.